Versorgungstechnik (ausbildungsintegrierender Bachelorstudiengang)

Über den Studiengang

Knapp drei Viertel unserer Endenergie verbrauchen wir in Form von Strom und Wärme in Haushalt, Industrie, Handel und Gewerbe. In dem ausbildungsintegrierenden Studiengang Versorgungstechnik lernen Sie alles über technische Maßnahmen, um Gebäude zu versorgen und zentrale Prozesse zu steuern. Die Entwicklung von effizienten, sicheren, umweltfreundlichen und bezahlbaren Lösungen ist zentraler Bestandteil des Studiums. Es verknüpft eine verkürzte betriebliche Berufsausbildung zum "Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik" oder "Technische/-r Systemplaner/-in der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik" (Gesellenbrief) mit einem anwendungsbezogenen Hochschulstudium auf wissenschaftlicher Grundlage zum Ingenieur für Versorgungstechnik (B. Sc.). Das Ziel der Ausbildung ist es, die Studierenden zu selbständiger Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sowie gesicherter praktischer Erfahrungen für die Berufstätigkeiten im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung sowie in den vielfältigen vor- und nachgelagerten Bereichen umfassend vorzubereiten. Die Ausbildung soll auch zu Problembewusstsein und Entscheidungsfähigkeit führen. Bachelor-Abschluss und Gesellenbrief bieten künftigen Ingenieuren deutliche Wettbewerbsvorteile auf dem Arbeitsmarkt.

Aufbau und Organisation
Studienmodell
Das Modell „Bachelor & Geselle in fünf Jahren“ ist ein Angebot an Fachoberschüler/-innen sowie Abiturienten und Abiturientinnen. In kompakter Form und genau abgestimmt werden eine handwerkliche Ausbildung bzw. Zeichnerausbildung und ein Ingenieurstudium miteinander kombiniert.

Organisation
Die Teilnehmer/-innen absolvieren eine auf 2 Jahre verkürzte betriebliche Ausbildung. Der erste Teil der Ausbildung von 18 bzw. 15 Monaten wird vor Beginn des Studiums absolviert. Weitere betriebliche Phasen folgen während der vorlesungsfreien Zeit bzw. im Rahmen von Praxisphasen.
Der Studiengang wird in Kooperation mit der Handwerkskammer Rheinhessen sowie der Berufsbildenden Schule I, Mainz aber auch mit jeder anderen teilnahmewilligen Berufsschule angeboten.

Berufsschule
Die Ausbildung kann zum 1. April oder später beginnen. Der Berufsschulunterricht beginnt zum 1. Sept. und umfasst im ersten Ausbildungsjahr insgesamt 480 Unterrichtsstunden. Die Unterrichtsinhalte werden mit der Technischen Hochschule Bingen abgestimmt.

Überbetriebliche Ausbildung
Vorgesehen sind jeweils drei einwöchige Lehrgänge während der ersten Ausbildungsphase und drei weitere Kurse im letzten Halbjahr vor der Gesellenprüfung.

Gesellenprüfung
Aufgrund der verkürzten betrieblichen und schulischen Ausbildungszeit und der Verknüpfung mit dem Hochschulstudium ist eine Zulassung zur Gesellenprüfung ausnahmsweise im Rahmen des fünften Studiensemesters möglich.

Studienabschluss

Bachelor of Science, Duales Studium und Ausbildung

Studienbeginn und Dauer

Wintersemester, Regelstudienzeit 7 Semester, 18 Monate berufliche Ausbildung vor dem Studium

Studienvoraussetzungen

  • die Fachhochschulreife, die Hochschulreife oder ein berufsqualifizierter Hochschulzugang
  • ein abgeschlossener Ausbildungsvertrag für den Beruf "Anlagenmechanik/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik" bzw. "Technische/-r Systemplaner/-in der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik"
  • eine 12-18 monatige praktische Berufsausbildungsphase in einem Handwerksbetrieb der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikbranche mit dazugehörigem Berufsschulprogramm.

Weitere Informationen

https://www.th-bingen.de/studium/studiengaenge/versorgungstechnik/studienaufbau/

Zusätzliche Informationen

Bildquelle(n): TH Bingen, Referat Kommunikation und Marketing

Ansprechpartner

Prof. Andreas Winkels

Fachstudienberatung

Tel.: 

+49 (0)6721/409-415


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